Akupunktur nach TCM

Der Begriff Akupunktur setzt sich aus dem lateinischen "acus" = "Nadel" und

"punctio" = "stechen" zusammen. Die eigentliche chinesische Bezeichnung "zhen jiu" lautet übersetzt "stechen" und "brennen" was die Akupunktur und die zugehörende Moxibustion besser beschreibt.

 

Durch Nadelung oder Moxibustion bestimmter Punkte wird der Organismus gezielt angeregt sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Unter dem Begriff Moxibustion versteht man das Einbringen von Wärme auf einen Akupunkturpunkt mittels brennendem getrocknetem Moxakraut (Beifuß).

 

Die Akupunktur inklusive Moxibustion ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Die ältesten bekannten schriftlichen Aufzeichnungen über Akupunktur und Moxibustion stammen aus dem 2. Jahrhundert vor Christus.

 

Desweiteren behandle ich Faszien speziell nach der Kinmaku-Technik.


Akupunktur wird angewendet bei:

  • Erkrankungen und Schmerzen des Bewegungsapparates (Muskulatur, Knochen, Sehnen)
  • Erkrankungen und Schmerzen der Wirbelsäule
  • Schmerzlinderung/Schmerzabschaltung generell
  • Faszienverklebungen/-verdickungen
  • im Rahmen von postoperativen Therapien
  • neurologischen Erkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Atemwegserkrankungen (akut und chronisch)
  • Magen-/Darmerkrankungen (akut und chronisch)
  • Stoffwechselstörungen
  • Leber- / Nierenerkrankungen
  • Allergien
  • Anregung des Immunsystems
  • Leistungsabfall
  • Verhaltensprobleme
  • urogynäkologischen Erkrankungen
  • Scheinträchtigkeit
  • Deckunlust bei männl. Tieren
  • Nichtträchtigwerden von weiblichen Tieren
  • Notfallsituationen

Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es entscheidet definitiv immer der Einzelfall und der aktuelle Zustand des zu behandelnden Tieres.

 

Verständigen Sie in Notfällen bitte IMMER zuerst einen Veterinär!

 


Im Normalfall verwende ich für die Akupunktur einen Laserpen. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass die Patienten die Therapieart mittels Laser besser akzeptieren als den Einsatz von Akupunkturnadeln.

 

Wie auch Menschen haben viele Tiere eine Aversion gegen das Stechen mit Nadeln. Der dadurch erzeugte Stress wirkt sich kontraproduktiv auf die Behandlung aus, denn der Patient soll sich ja während der Akupunktur entspannen.

 

Viele Tierbesitzer haben auch Bedenken bei der Verwendung von Nadeln, da das Tier die Nadeln nicht immer so geduldig an deren Stellen belassen will oder es zu Entzündungen an den Akupunkturstellen kommen kann.

Zur Moxibustion kommt bei mir raucharmes gerolltes Moxa zum Einsatz. Dieses wird kontrolliert in einem sicheren Abstand über dem Akupunkturpunkt gehalten um ein Verbrennen von Fell und Haut zu vermeiden.